Wenn Betriebssysteme eine Airline wären


DOS Airlines:
Alle schieben das Flugzeug an, bis es abhebt. Dann springen alle auf und lassen
das Flugzeug trudeln, bis es wieder auf dem Boden aufschlägt. Dann schieben wieder
alle an, springen auf ...

Mac Airlines:
Alle Stewards, Stewardessen, Piloten, Gepäckträger und Ticketverkäufer
sehen gleich aus, bewegen sich gleich und sagen das Gleiche. Wenn man
nach Details fragt, bekommt man immer die gleiche Antwort: das müsse man
nicht wissen, wolle es auch nicht wissen, und alles laufe schon richtig.
Man solle also lieber gleich still sein.

Windows Airlines:
Das Flughafenterminal ist schön bunt, die Stewards und Stewardessen
freundlich. Man gelangt ohne Probleme an Bord, ein reibungsloser
Start... Nach 30 Minuten Flug steht auf dem Projektionsschirm geschrieben:.
"Dieser Flug wird aufgrund eines ungültigen Vorgangs gestoppt.
Wenn Sie weiterfliegen wollen, drücken Sie den Button für den Flight-Attendant.
Andernfalls klappen Sie den Tray hoch." Sie versuchen sowohl als auch.
Daraufhin stürzt das Flugzeug ohne jegliche Vorwarnung ab.

OS/2 Airlines:
Um an Bord des Flugzeugs zu kommen, muß man sein Ticket zehnmal stempeln
lassen und in zehn verschiedenen Schlangen anstehen. Dann füllt man ein
Formular aus, in dem man angeben muß, wo man sitzen möchte und ob der
Sitzplatz wie in einem Schiff, einem Bus oder einem Zug aussehen soll.
Wenn es einem gelingt, an Bord zu kommen, und wenn das Flugzeug
tatsächlich vom Boden abhebt, hat man einen wunderbaren Flug... - außer
wenn die Höhen- und Seitenruder einfrieren. In diesem Fall hat man
jedoch immer noch genügend Zeit, sich auf den Absturz vorzubereiten.

Unix Airlines:
Jedermann bringt ein Stück des Flugzeugs zum Flughafen mit. Alle gehen
auf die Startbahn und setzen das Flugzeug Stück für Stück zusammen.
Dabei diskutieren sie fortwährend, welche Art von Flugzeug sie gerade
zusammenbauen.

VMS Airlines:
Megacarrier mit weltweiter Ju52-Flotte. Passagiere streiken zur Zeit
gegen Umstellung auf moderneres Fluggerät. Spezialisiert auf
Formationsflug in kleinen Gruppen mit spektakulären Crashmöglichkeiten.

NT Airlines:
Alle gehen auf die Startbahn, sagen im Chor das Passwort und bilden die
Umrisse eines Flugzeugs. Dann setzen sich alle auf den Boden und geben
Geräusche von sich, als würden sie wirklich fliegen.

Linux Airlines:
Wir sammeln die Teile des Flugzeugs, die wöchentlich in einer
Illustrierten als Bastelbogen erscheinen, schneiden sie schön zurecht,
kleben sie alle zusammen und malen sie dann noch bunt an. Dann starten
wir das Flugzeug und hoffen, daß es bei einer Ozeanüberquerung nicht ins
Wasser fällt und die Pappteile sich dabei auflösen. Benutzen wir NFS,
kann man auf den Ozean verzichten, um das Auflösen hervorzurufen. In
diesem Fall entstehen auch keine Zeugen des Unglücks, Sitze und
Passagiere lösen sich vorher in Nebel auf.

Solaris 2.3 Airlines:
Wir besteigen das wartende Flugzeug, werden von dem netten Flugpersonal
begrüßt und nehmen bequem Platz. Das Flugzeug started normal, aber in
ca. 1000m Höhe stellen wir fest, daß Piloten und Stewardessen soeben mit
einem Fallschirm abgespungen sind, ohne uns vorher zu warnen. Leider
sind auch keine weiteren Fallschirme an Bord und der Autopilot ist
direkt auf den Südpol eingestellt. Der Versuch man autopilot in den
Bordcomputer einzugeben, wird von diesem freudig mit einem Shutdown
started begrüßt. Danach setzt sich automatisch der Bordfilmprojektor in
Gang und während wir uns in den Sinkflug versetzt fühlen, erfreut uns
dieser mit Dr. Seltsam - oder wie ich lernte die Bombe zu lieben.

IRIX Airlines:
Das Flugzeug ist sehr wohlgeformt ('designed') und bunt, die
Stewardessen gutaussehend und der Pilot wirkt sehr adrett. Man weist uns
höflich unsere Plätze zu, sofort beginnen nette Filmchen zu laufen und
lenken uns vom eigentlichen Geschehen ab - hoppla, da sind wir ja schon
gestartet! Auf die Frage, ob man denn auch ein anderes Programm sehen
könnte, weist die Stewardess freundlich lächelnd darauf hin, daß das
zwar prinzipiell möglich sei, man dazu jedoch die Verdrahtung der
Fernbedienung ein wenig modifizieren müßte. Von gelegentlichen
Programmstörungen abgesehen verläuft der Flug ruhig, so daß wir entsetzt
Auffahren, als der Pilot uns kurz vor dem Aufschlag auf arktischem
Packeis mitteilt, daß leider der Sprit alle ist.

IRIX 5.2 Airlines
Sie schlagen auf dem Packeis auf, das Flugzeug explodiert und sie werden
wie durch ein Wunder unverletzt ins Freie geschleudert. Bei Windstärken
von 200 km/h und Außentemperaturen von - 30 Grad kriechen sie über das
Eis, verlieren bei einem Pinguinangriff noch das linke Bein und können
sich in ein Iglu schleppen. Innen erwartet sie ein kaltes (was denn
sonst?) Buffet, sie befinden sich plötzlich sicher im Tokio Airport und
stellen fest, daß sie die ganze Zeit mit einer fantastischen
Flugsimulation unterhalten worden sind. Ihr Gepäck wurde schon ins Hotel
gebracht, bis auf einen kleinen Koffer, auf dem aus Versehen nroff
draufstand.

SINIX-Air
Die Gäste nehmen im Flugzeug Platz, in dem etwa nur die Hälfte der
normalen Plätze vorhanden sind. Der restliche Platz ist mit allerlei
Zubehör vollgestopft wie Fallschirm und Schleudersitz für jeden Gast.
Dafür bezahlt der Fluggast etwa das doppelte des regulären Preises, aber
wo SINIX draufsteht, ist auch SINIX drin. Kurz vor dem Start müssen alle
Passagiere wieder aussteigen, weil sofort noch ein paar notwendige
Verbesserungen eingebaut werden. Nach einer kurzen Dauer von etwa 2
Tagen können die Passagiere wieder Platz nehmen. Kurz vor dem Start
müssen.... (etc, etc) Nachdem diese Prozedur etwa 20-50 mal wiederholt
worden ist, stellt die Flugaufsicht fest, das der Flugzeugtyp total
veraltet ist und sofort ein neues Modell bestellt werden muß. Das gibt's
zwar erst in ein paar Monaten, aber dafür können sofort wieder 20-50
Verbesserungen eingebaut werden......

NeXTair or NeXTAIR or NEXTAIR (they change names every year)
The passengers purchase their tickets (with a ticket of the president on
each one) and are bussed out the to the Intel Aerospace company to
choose their plane. Once inside, they find luxury seats form fitted to
their bodies, personalized movie screens, telephones/fax machines, video
games. You start to like it so much when a very friendly stewardess pops
by. You ask her when they are serving dinner, but she hands you 3 out of
the 7 ingredients you need to make the dinner and says "But doesn't
everyone cook their own?".